18.03.2010

Das schönste Gefühl

Auf dem heimischen Balkon in der Sonne sitzen, eine Blätterkrokantkugel essen, im Hintergrund läuft Bayern1 im Radio.<3

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Plus: I got the cutest easter chocolate in town  :3
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16.03.2010

Zahnarzt, ich hasse dich.

"Sie haben die Wahl zwischen einer teuren Füllung, die lange hält, und einer günstigeren, die eher wieder erneuert werden muss. Ich mach mach Ihnen mal die teurere rein, dann haben Sie die nächsten Jahre Ruhe damit."
Das war im Januar und was ist nu? Kaum beiß ich mal auf ein härteres Stück Schokolade, schon sind 60€, ein kleines Stückchen Kunststoff und eine Stunde rumgebohre in vollkommen wertlos. Haha.
Jetzt hab ich zwei Wochen nen neuen Termin und darf bis dahin warscheinlich völlig auf Schoko verzichten, nicht dass sich das nun-wieder-Loch zur Karies-Top Location #1 entwickelt  -_____-

11.03.2010

Produktiv sein.

Wirklich produktiv war ich in den letzten Tagen nicht. Ich bin am Morgen in die Uni, kam am Nachmittag wieder und am Abend hab ich halt irgendwas gemacht. Einkaufen. Dumm rum sitzen. Sowas halt. Es ist auch nichts spannendes passiert. Das Wetter hat sich verändert, aber über das Wetter reden ja eh schon alle anderen (zuerst wars warm, dann wars plötzlich wieder saukalt und heute hats geregnet und war neblig).

Und heute um kurz nach halb sechs Uhr abends hats mich dann auf einmal gepackt. "Sei produktiv, Mee!"
Ich habe Folge geleistet und mein Zimmer aufgeräumt und den Müll runter gebracht. Das klingt nicht nach viel, war aber harte Arbeit! Und anschließend hab ich mich noch für Chemie morgen vorbereitet. Was schwerer klingt, aber irgendwie recht easy war.

Besonders spannend war das aber auch nicht (jedenfalls nicht für euch, vermute ich), desshalb gibt es noch ein paar Impressionen meines (mittlerweile verblühten) Geburtstagsstraußes. Wenn der Frühling draußen auf sich warten lässt, dann hohlt man ihn sich eben ins Haus.

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Ich glaub, ich mach das ab jetzt öfter so. Wenn nichts interessantes passiert ist, gabs bestimmt was hübsches zu sehen.

06.03.2010

Ich bin ein schlechter Mensch. Ich habe spanische Erdbeeren gekauft.

Erdbeeren im Winter. Mitbewohnerin I wollte mich dafür töten. Aber Schnee hin oder her, mittlerweile ist es März und nicht Januar, und sie waren so schön leuchtend rot und dufteten so wunderbar....

Was mir in dem Moment im Laden aber mal wieder richtig stark aufgefallen ist, ist, dass es auf Dauer zwar möglich, aber auch echt langweilig zu sein scheint sich nur mit Sachen zu ernähren, die aus der Region kommen. Was könnte ich dann zur Zeit essen? Kartoffeln, Zwiebeln, Äpfel, Kohl und Champignons. Jeah.
Sogar die futzeligen Lauchzwiebeln die ich gekauft habe kommen aus Italien, ebenso meine Birnen (von der Ananas und dem Granatapfel fang ich besser erst gar nicht richtig an).

Okay. Mit der Erdbeerjagd werd ich jetzt wieder warten, bis Ernte und Naturgesetze wieder im Gleichgewicht sind, dann schmecken sie eh am besten.

Und vielleicht finde ich bis dahin auch tausend tolle Winterrezepte, die leckere Sachen ergeben, die ökologisch total korrekt sind.
Heute hatte ich die Reste von meinem Süßkartoffel-Curry mit Reis und Sprossen. Das zählt wohl eher nicht dazu. Aber lecker wars.

05.03.2010

"Mein Hühnerknochen funktioniert nicht!"

Ich weiß jetzt wo meine Zukunft nicht liegt. Im Labor.

Was ich damit eigentlich sagen will: Die Agrarwissenschaftler und Ökotrophologen haben chemisches Praktikum! Zwei Wochen lang! Juhu! Ich mag es nicht! :D

Die eine Hälfte des Tages sind wir Labor. Da dürfen wir tolle Sachen machen. Wir vermischen irgendwelche Substanzen und schauen was passiert und/oder vermessen sie in irgendeiner Weise und rechnen uns mit den resultierenden Werten anschließend den Kopf rauchig. (Heute durften/sollten/mussten wir mit Chloroform und Quecksilber und (mysteriös aus der Flasche dampfendem) Brom arbeiten. Das brachte noch die Herausvorderung sich nicht selbst zu vergiften)
 90% von dem was ich da mache verstehe ich, fürchte ich, nicht. Gott. Ich hatte ja keine Ahnung, wie wenig Ahnung ich von Chemie hab >.<

Wenn es wenigstens spektakuläre Reaktionen geben würde, aber meistens verfärbt es sich einfach. Oder auch nicht. Wohoo!
(Dafür weiß ich jetzt dass Rotkohlsaft grün wird, wenn man ihn zu verdünnter Natronlauge gibt)

Vielleicht fehlt mir einfach der Bezug zur Realität. Sache A mit Sache B zu vermischen um sicher zu gehen, dass nichts verseucht ist/in die Luft fliegen wird/es schlichtweg Sinn ergibt, ist OK. Sache A mit Sache B zu vermischen um zu sehen was der pH-Wert dann macht und das dann in eine Tabelle zu schreiben und für eine Prüfung zu lernen, ist langweilig.

Das ist auf jeden Fall das, was ich zur Zeit mache. Plus: nach der Mittagspause eine Vorlesung dazu hören.

Was das ganze mit Hühnerknochen zu tun hat: Die haben wir Dienstag gebraucht um Calcium-Ionen nachzuweisen. Hat nicht funktioniert.

01.03.2010

Hamburg! Hamburg!

Wochenenden sind was schönes. Meines war eine gefühlte Woche lang.

Da meine ursprünglichen Wochenendpläne durch Seminarvorbesprechungsanwesenheitspflichten nicht mehr ausführbar waren, haben Mitbewohnerin I und ich beschlossen von Samstag auf Sonntag nach Hamburg zu fahren (bei Mitbewohnerins Tante übernachtender Weise). Großstädte sind wunderbar  <3 
Solveig liebt diese Stadt, ich kannte bisher nur den Jungfernstieg im strömenden Regen und den Hauptbahnhof. 

Das WE in Zusammenfassung:
  • Ich hab endlich ein bisschen mehr von HH gesehen (aber noch nicht genug)
  • Ich hab Timo endlich mal außerhalb des Comicfests getroffen
  • Solveigs Wunsch endlich mal richtig mit mir Party zu machen hat sich erfüllt
Letzteres fand ganz klassisch zum Großteil aufm Kiez statt und hat bis 5 Uhr Morgens gedauert. Für viele nichts besonderes, für mich eine Premiere. Eigentlich bin ich spätestens um zwei, halb drei so müde, dass ich kaum noch stehen kann. Diesmal gings mir überraschend gut, außer dass ich selten so wirres Zeug geredet habe, wie auf der Heimfahrt.

Ich hab übrigens auch noch nie so viele zombieartige Menschen gesehen, wie auf dieser Heimfahrt. Jeder in der U-Bahn saß oder stand irgendwie apathisch da, mit rot geränderten Augen und völlig zerstört aussehend.

Kurz nach halb sieben waren wir dann wieder bei Solveigs Tante und im Bett.

Sonntag sind wir dann noch zum Hafen und dort ein bisschen mit der Fähre herum getuckert.
Leider reichen vier Stunden Schlaf bei mir nicht aus um 23 1/2 Stunden wach sein völlig auszugleichen, dementsprechend wenig hab ich vom Sonntag überhaupt mit bekommen, mein Kopf war noch nie so leer.

Und jetzt freu ich mich aufs nächste Mal.