28.08.2010

Aaaarg! Idioten!

Herrschaftszeiten! Da will man mal jemandem was Gutes tun und dann sowas!

Mee: Was sagt dir spontan eher zu? Hafer & dunkle Schoko oder Macadamia-Cranberry?
T: Also Macadamia ist immer gut! Wenn ich die Wahl hätte, dann würd ich Macadamia nehmen. ^^
 ...~* eine Woche später *~....    
      
Mee: Überraschung! Selbstgebackene Macadmia-Cranberry-Cookies! Guten Appetit! :-D    
T: Oh! Vielen Dank dafür! Leider darf ich keine Nüsse essen. Bin allergisch.
Mee: -_____________- 

27.08.2010

Die Welt ist wieder in Ordnung. Meine wenigstens.

Noch zwei mal schlafen und ich fahr nach München. Schöööön! ♥
Ich find Kiel zwar mittlerweile doch recht dufte und so, aber ich hab das Gefühl es wird mal wieder Zeit für die Heimat. Außerdem ist hier grad eh fast jeder den ich kenne im Urlaub und ich verbring die meiste Zeit allein, wenn ich nicht noch so viel mit dem Mitbewohnersuchkram zu tun gehabt hätte wär ich warscheinlich schon vor zwei Wochen oder so gefahren.
Ich find aber auch irgendwie gut dass ich da geblieben bin. Ich hab die Zeit zwar unitechnisch usw. nicht besonders gut genutzt (eigentlich gar nicht), aber dafür bin ich jetzt entgültig mit dem ganzen Zeug im Reinen, dass mir die letzten Wochen (bis Monate) Schlaf und Nerven geraubt hat. ♥♥♥
Ich hab mittlerweile tatsächlich durchgezogen was ich mir hier im letzten Absatz vorgenommen hatte. Am Abend vorher war ich so nervös, dass mir schlecht war und ich noch einmal auf Teufel komm raus sämtliche seiner e-mails in meinem Postfach tot-intepretiert hab - jedenfalls solange bis mir die Lieblings-Lisa am Telefon den Kopf gewaschen hat. Sie verstehe mich, als ehemaliger Deutsch-LKler sei man für sowas eh anfälliger, aber hier sei ich wohl etwas sehr über das Ziel hinaus geschossen. Das Treffen selber lief dann auch ganz und gar nicht dramatisch ab. Fröhlich freundschaftliches Geplänkel. Irgendwann die Frage was es mit dem Ton meiner SMS auf sich hatte, mit der ich um das Treffen gebeten hatte. Kurzes Rumdrucksen, dann doch mit der Sprache rausgerückt. Verblüffung auf der Gegenüberseite. Du warst...? In mich??? Puh. Davon habe er so gar nichts mitbekommen. Kurz drüber reden. Thema beendet. Weiteres freundschaftliches Geplänkel.
An der Situation geändert hat sich dadurch theoretisch nichts. Praktisch geht es mir jetzt einfach besser. Dieses ewige Gegrübel "was wäre gewesen wenn..." hat aufgehört, und das Gefühl alles versaut zu haben auch. Wir sind Freunde und jetzt glaub ich das auch selber. Alles wird gut.

Das Wohnungszeug ist jetzt auch geregelt. Heute hat unsere neue Mitbewohnerin, Mitbewohnerin III, den Mietvertrag unterschrieben. Phew. Außerdem hat sich Mitbewohnerin II bereit erklärt sich wärend meiner Septemberabwesenheit um die zurückgelassenen Vögel von Mitbewohnerin I zu kümmern (es war nämlich nicht klar ob sie wirklich da sein würde). Phew².

Ich freu mich. Alles worüber ich mich jetzt noch sorgen muss, sind meine Prüfungen am Ende der Ferien. Passt.

22.08.2010

Kino Kino Kino

Ich will ins Kino. Ich geh gerne ins Kino, weil, ich steh auf Kino. Große Leinwand, gemütliche Sessel, die anonyme Masse um mich herum... herrlich! Wenn mir ein Film gefällt, dann lass ich mich auch gerne mal mitreißen, was im besten Fall dazu führt dass ich mich vor Lachen auf meinem Sitz einkringel, einen Haufen Taschentücher vollheule oder mich kreischend hinter meinem Nebenmann zu verstecken suche. Außerdem kommentiere ich gerne vor mich hin. Man kann sagen: ich hab einen heiden Spaß, alle um mich herum hassen mich :-D

Der letzte Film den ich im Kino gesehen hab, der läuft auch noch zu Zeit, ist der hier:



Moon. Sam Rockwell spielt seine Rolle großartig, der Film ist definitv sehenswert.
Leider hab ihn alleine gesehen und die anonyme Masse um mich herum bestand aus lediglich sechs weiteren Personen (war damit quasi nicht vorhanden), dementsprechend hat der Streifen in dem großen dunklen Saal auf mich wirken können: ............woah. Ich bin noch nie, noch nie, so der.maßen angespannt in einem Kinosessel gesessen. Zwischendurch hab ich überlegt ob ich nicht einfach gehe und daheim ein nettes Buch lese. Irgendwas harmloses. Über Schuhe und Hochzeiten oder so. Dabei ist der Film nicht mal auf Angst angelegt, soweit ich das weiß. Es ist ein Science-Fiction-Drama (ein britisches übrigens), aber die farbliche Monotonie, die Musik, der äußerst minimalistische Einsatz von Personen -die ganze Stimmung halt, hatte einen heftigeren Eindruck auf mich als jeder Horrorfilm oder Thriller.

Ich kann natürlich nicht sagen ob mein Eindruck der selbe gewesen wäre wenn ich den Film mit Freunden zusammen gesehen hätte, alleine im Dunkeln ists halt doch was anderes, nichtsdestotrotz hab ich jetzt erst mal Lust auf was lustiges, gerne etwas sonderbar, hauptsache locker.
Was mich zu meiner Kino-Wunschliste bringt: Folgende Filme will ich sehen und zwar unbeingt und unbedingt im Kino.

"Micmacs – Uns gehört Paris!"
Französische Komödie von Jean-Pierre Jeunet der auch "Die fabelhafte Welt der Amélie" gedreht hat.



Sowie "Männer im Wasser"
Schwedische Komödie über Männer mit Midlife Crisis und Synchronschwimmen. Wenn das mal keine sehenswerte Kombination ist?




In diesem Sinne: Dani (oder ein anderer meiner Münchner, aber von Dani weiß ich dass sie das hier liest ^^), bald bin ich dahoam. Lust auf Kino? :-D

18.08.2010

fuck.

fuckfuckfuck. fuckfuckfuckfuckfuck. fuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuck. ;_;

17.08.2010

Abendgestaltung

Habe den Abend damit zugebracht mit Mitbewohnerin II erst Kuchen zu backen und dann eine Stunde auf dem Fußboden im dunklen Flur zu liegen und auf Wikipedia Hunderassen anzuschauen. Jetzt bin ich müde und geh zu Bett. Das mit dem wilden Studentenleben haben wir offensichtlich immer noch nicht so ganz drauf...

16.08.2010

Manche Tage sind so lang,

dass das was in der Früh passiert ist, irgendwie schon von gestern ist. Und dann schaut man aufs Datum und ist verwirrt weil immernoch heute ist, wo doch vom Gefühl her bereits morgen sein müsste.

15.08.2010

"Kann ich den Hund gleich mitbringen?"

Ich hab es glaub ich noch nicht erwähnt, aber Mitbewohnerin I zieht aus. So mehr oder weniger. Sie  hat für das Masterstudium einen Platz in so nem Auslandsprogramm bekommen und wenn alles glatt geht ist sie ab September in Frankreich. Mitbewohnerin II und ich suchen daher jemand neues der bei uns einzieht (jedenfalls für die Zeit bis Solveig wieder da ist und das ist im Besten Fall (wenn alles glatt geht halt) in zwei Jahren . Alles ein bisschen kompliziert, aber heute geht es um was anderes).

Ich mochte es eine WG zu suchen, es war irgendwie cool die Stadt zu entdecken indem man von Wohnung zu Wohnung pendelt, neue Leute trifft (für das eine mal im Leben) und so weiter. Allerdings war der Konkurrenzdruck ziemlich hoch und je mehr Zimmer ich mir angeschaut hab (verdammt viele) und je mehr Absagen ich bekommen hab (genauso viele minus 1, schlussendlich), desto stressiger wurde das ganze. Den Leuten wurde teilweise regelrecht die Bude eingerannt und man musste schauen warum die möglicherweise zukünftigen Mitbewohner gerade einen selber wählen sollen - und nicht die 39 anderen die in den letzten drei Tagen da waren.
Und dann dachte ich mir "Mee", dachte ich, "irgendwann machste das auch. Irgendwann suchst du selber Leute die zu dir in deine Wohnung ziehen und dann sitzt du am längeren Hebel! Ha! Dann rennen sie dir die Bude ein und du kannst dann in aller Ruhe aussuchen..."
Vermutlich dachte ich nicht in eben diesem Wortlaut, aber so sinngemäß.

Das bringt uns zu heute. Andrea und ich suchen. Dann rennt mal Leute!
.............irgendwie.... läuft das aber nicht so recht. Gut, das Zimmer ist nicht sooo günstig und am Arsch der Welt, aber es ist ein sehr schönes Zimmer und prima für Leute die gerne schnell im Wald stehen!
- Zimmer ist online gestellt. Nichts passiert.
- Das Inserat wird verändert. Ein Anruf, eine e-mail. Wuhu.
Mailschreiberin ist noch im Urlaub, kommt am 23. wieder, Anruferin schaut sich das ganze an. Wirkt ganz nett, kann aber nur bis März spätestens und hat grad Katzenbabies. Hm. Katzenbabies sind süß, aber die bieseln bestimmt überall hin. Oder fallen die Treppe runter.
.............Des weiteren..... passiert nichts. Naaaa-toll. So hab ich mir das aber nicht vorgestellt!
Heute Inserat noch mal verändert. Prompt: ein Anruf direkt als ich vom radeln nach Hause komme. Ob sie sich das heute gleich anschauen kann? Passt! Mädel getroffen, Eltern getroffen, Hund getroffen.
Direkt hinterher noch n Anruf bekommen. Ob sie sich das morgen anschauen könne und (siehe Überschrift)...?"

Passt. 
Außerdem: zwei Nachrichten im Postfach. Yes!
Entspricht zwar noch nicht ganz dem Prinzip "Bude einrennen", gefällt mir aber besser als wenn gar niemand kommt. 


Was mir bei dem ganzen auffällt: Wir haben angegeben "Haustiere erlaubt." Bisher hätte jeder Interessent auch tatsächlich ein Viech mitgebracht. Ist das ein Zufall oder sind haustierokaye WGs einfach sonst eher selten?

06.08.2010

Ich bin gegen Scientology

Darf ich trotzdem einen Film mit Tom Cruise schauen?

Die Situation: Man hat mich gefragt ob man mich denn ins Kino einladen dürfe. Weil mir etwas Ablenkung gerade ganz recht kommt hab ich mal ja gesagt (ob das moralisch so einwandfrei war ist fraglich, aber ein anderes Thema).
Mir wurden dann zwei Filme zur Auswahl gestellt. „Knight and Day“ mit Tom Cruise und Cameron Diaz oder der aktuelle Twilight-Teil (der zweite? der dritte?). … Hm. … Joar.
Das unsere bissigen Freunde mit der Charaktertiefe von Toast keine ernsthafte Option darstellen war in dem Moment klar in dem ich die Frage gelesen habe, also bleibt nur noch a). Ich hab mir den Trailer dazu angeschaut und mei, passt scho. Is halt ne Action-Komödie (der Kritik nach mit miesen Spezialeffekten). Nichts was man unbedingt gesehen haben sollte, aber mal so zum anschauen geht’s sicher.

Aber: Tom Cruise halt. Seit bei seinem Versuch die restlichen 90% seines Verstandes zu nutzen anscheinend etwas schief gelaufen ist, stehe ich ich ihm etwas skeptisch gegenüber, vorsichtig ausgedrückt. Darf ich mich davon bezüglich meiner Kinobesuche beeinflussen lassen? Muss ich das am Ende sogar? Berufliches und privates soll man trennen aber wo hört der Mensch „Tom Cruise“ auf und wo fängt der Schauspieler an? Zumal ich den Menschen ja nicht mal persönlich kenne, sondern nur Bild das öffentlich von ihm existiert.
Handlungen kann man verurteilen, Meinungen muss man nicht teilen aber tolerieren.
Wenn ich bei einem Künstler darüber nachdenke was sein Privatleben mit meiner Abendgestaltung zu tun hat, müsste ich das bei anderen dann nicht genauso handhaben? Oder ist diese Frage am Ende völlig überflüssig weil die Kunst (ich zähle flache Unterhaltungsfilme da jetzt einfach mal zu) über diesem Problem steht, bzw. separat davon zu betrachten ist?

Versteht überhaupt irgendwer worauf ich eigentlich hinaus will?

01.08.2010

today's soundtrack

Seit dem Post vorhin hat sich meine Laune tatsächlich in eine gewisse positive Neutralität verwandelt. Ich bin zwar immer noch nicht produktiv, aber das ist um diese Uhrzeit auch nicht mehr nötig *find*
Dafür hab ich mittlerweile tatsächlich Mukke gefunden die ich gerade einfach nur entspannend finde. 'S war ne schwierige Aufgabe, aber schließlich hatte ich die Lösung. Wenn Krach, Pop und elektronisches nicht mehr funktioniern, was bleibt übrig?
Hip Hop, Alter!


Absolute Beginner - Gustav Gans


Fettes Brot - Jein


Massive Töne - Traumreise

Blööööööööäääääääääärg

Mit diesem.... Wort lässt sich meine aktuelle Stimmungslage wohl am besten ausdrücken und ich weiß nicht mal warum. Heute ist nichts, aber auch wirklich nichts passiert, was meine miese Stimmung erklären könnte. Ganz im Gegenteil, der Tag hat großartig angefangen.
Vielleicht fang ich besser am Anfang an, das wäre der gestrige Abend. Oder eher letzte Woche, irgendwann beim Physiklernen mit F. Er würde Samstag nach den Prüfungen mit seiner Freundin, seinem Bruder und dessen Freundin zum Hochseilgarten am Falkensteiner Strand fahren, zum Nachtklettern. Ob ich mit wolle. Ja, ich wollte.

Gestern war dann der besagte Samstag. Gegen acht waren wir am Hochseilgarten, gegen halb neun hat es zu schütten angefangen. Juhu. Die Einweisung über standen wir im Regen, pünktlich zum Kletterbeginn hat es zum Glück wieder aufgehört. Das Klettern selber war dann großartig. Aber ich war unheimlich dankbar für die Dunkelheit! Man hat zwar den Parcours nicht mehr wirklich sehen können und die Verständigung wurde auch schwierig weil nicht immer klar war welche körperlose Stimme wen von wo anspricht, aber der höchste Punkt von dem Ding lag bei 25m und dort oben herum zu turnen fällt mit doch um einiges leichter wenn ich nicht klar erkenne wie hoch ich bin (jetzt, wo ich weiß dass ich dort klettern kann, hab ich allerdings riesige Lust das auch mal tagsüber zu tun).

Zuerst hatte ich mich ein bisschen komisch gefühlt in unserer kleinen Gruppe als Einzelperson zwischen den beiden Pärchen zu klettern, aber das war mir bald egal, es ging ja schließlich trotzdem recht lustig zu bei uns. Spätestens als meine Müdigkeit den kritischen Punkt überholt hatte und ich sowieso nur noch wirr und lustig drauf war konnte mir gar nichts mehr die Nacht verderben, nicht mal mein Knickstäbchen, das ausgelaufen ist und meine Hand zum leuchten gebracht hat (wir haben uns zwei von den Dingern an den Helm stecken sollen, damit man in der Dunkelheit sieht wo jemand ist. Sah unheimlich stylisch aus wie überall Knickstäbchen wie überdimensionale Glühwürmchen durch die Bäume geschwebt sind) oder dass wir nach dem Klettern eine Stunde auf den Nachtbus warten mussten.

Um viertel nach drei lag ich dann im Bett und acht Stunden später bin ich frisch und munter aufgestanden und hab dem Rest des Tages voll motiviert entgegen gesehen – für etwa eine Stunde. Das bringt uns wieder zum Anfang des Textes zurück.
Auf einmal war alles blaaaaah. Ich hatte keine Lust auf gar nichts. Ich hab einen halben Film gesehen, sowie eine halbe BBC Doku. Ich wollte nichts lesen, nichts zeichnen, nichts schreiben, nichts machen. Ich hab versucht Musik zu hören und die meisten Lieder spätestens bei der Hälfte wieder weg geklickt. Irgendwann hab ich mich dann aufgerafft und bin raus gegangen. Ich bin zum Nord-Ostsee-Kanal gelaufen, lag dort ne halbe Stunde rum und bin dann durch den Wald zurück nach Hause. Das war okay und hat irgendwie sogar Spaß gemacht. Auf eine sehr, sehr ruhige Art und Weise.
Kaum zurück war aber wieder alles lätschert. Ich fühl mich heute gleichzeig rastlos und erschöpft und würd mich gerne mit irgend etwas spannendem beschäftigen, aber alles was ich anfange kommt mir nach zwei Minuten, spätestens total sinnlos vor. Dass ich es geschafft habe diesen Text zu schreiben kommt mir einem Wunder gleich. Es scheint mit der sonderbaren Popmusik zusammen zu hängen die ich seit dem ersten Wort in Dauerschleife höre. Bubblegum-Popmukke ist das einzige was ich gerade als Hintergrundbeschallung ertrage. Leider ist die Phase in der ich mich mit derartiger Musik ausgekannt hab seit Jahren vorbei, weswegen sich meine Playlist gerade auf etwa drei Lieder beschränkt, die mir so langsam doch auf den Geist gehen.
AAAAaaarg! Ich hab keinen Bock. Und darauf keine Bock zu haben hab ich auch keinen Bock. Ach, verdammt, das ist doch zum verrückt werden!
Ich wünschte ich hätte Eier im Haus, dann könnte ich als Ausweichhandlung wenigstens Cookies backen. Mist verdammter.